Bierprobe Nachlese

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Eine gelungene Bierprobe

„Süffig, schmackhaft und ausreichend kräftig“ war die einhellige Meinung der rund 25 „Vorkoster“ der Gibber Kerbegesellschaft 1909 e.V. bei der ersten Oster-Bierprobe 2018 . Zusammen mit befreundeten Vereinsvertretern und den Mitgliedern stießen sie mit dem 2. Vorsitzenden der Gibber Kerbegesellschaft  und den an diesem Abend ernannten Bier-Sommelier Uwe Hubert auf bevorstehende Oster-Festtage  und die Gibber Kerb an. Selbst manche Dame oder Kerbemädchen zeigte sich von von der hellen und dunklen Süffigkeit sehr angetan. Acht Proben standen zum Verkosten auf dem Plan. Vom hohen Norden bis zum Süden Deutschlands reichte die Bierpalette. Biere der Brauerei Stoertebecker bis zum bayrischen Weissbier sorgten unter den Bierkennern für ein einmaliges Geschmackserlebnis. Wir sind der Meinung - ein gelungener Abend im Freundeskreis der Gibber.

Montagabend

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Die Party steigt - Feuerwerk der guten Laune

Ein absolutes MUSS in jedem großen Festzelt! Die Taunus Stürmer sind mit ihrer Musikband über die Grenzen von Hessen hinaus bekannt für Ihre Mischung aus Partyhits und Stimmungsmusik. Mit diesen Stilrichtungen ist für jeden etwas dabei:

Stimmungsmusik wie am Oktoberfest
Bayerische Gaudimusik
Party-Hits, die 70er und die 80er Jahre
Schlager, Rock und Pop

– es ist alles vertreten und für jeden Geschmack etwas dabei. Als Partyband sorgen sie für Stimmung im Zelt, auf Ihrem Fest oder auf der Kerb und bringen ihre Veranstaltung zum brodeln.

Einfach mal vorbei schauen und mitfeiern! Mit Party-Laune-Garantie! So lässt sich die Wartezeit auf das große Abschlussfeuerwerk versüssen.

Und alles bei   F R E I E M  E I N T R I T T

Sonntagabend

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Bayerischer Abend

Musik und Unterhaltung für den perfekten bayrischen Abend

Kein bayrischer Abend ohne Unterhaltung und Live Musik. Denn erst die zünftige Musik Bayerns macht einen bayrischen Abend perfekt. Es klingen bayrische Akkorde, Gesang, Akkordeon und Keyboard bei angenehmer Lautstärke.  Es wird gemeinsam geschunkelt, gejodelt und gesungen. Denn die drei  Musiker spielen mit viel Freude und sympathischer Animation die passende typische Musik für einen bayrischen Abend: Volksmusik, Oberkrainer, Wiesnhits, Blasmusik und Stimmungslieder.  Die sympathischen Musiker spielen überall  für jedwede Anlässe, wie eben ein bayrischer Abend.  Wer im Festzelt den Abend unter das Motto “Bayrischer Abend” stellt, kommt am Lindenfelser Trio nicht vorbei.

Samstagabend

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Jugendlicher Charme und volkstümliche Musik –
so kennt man die “Brugger Buam”

Wer die zwei Brüder Markus und Thomas einmal live (hier klicken) erlebt hat, wird verstehen,
warum volkstümliche Musik auch junge Leute begeistern kann.
Die “Brugger Buam” stehen für leidenschaftliche Liebe zur Musik und die Freude am gemeinsamen Feiern - und dies stets auf hohem musikalischen Niveau.

Zwei Brüder - Zwei Stimmen die`s bringen - Seit nunmehr 10 Jahren überzeugen die zwei sympathischen Bayern mit musikalischer Power ihr Publikum im gesamten deutschsprachigen Raum.

Der "1. neue Musikantenstadl mit Andy Borg" , war einer der ersten Erfolge in Richtung Verwirklichung eines Kindheitstraumes. Denn nach diesem Auftritt waren die zwei sympathischen Musiker immer wieder zu Gast bei diversen TV-Sendungen und auch zahlreiche Rundfunkstationen spielen ihre Hits immer wieder gerne in ihren Sendungen.

Mehr Infos der Brugger-Buam hier!

Volksbrauchtum und Tradition in Biebrich

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Gibber Kerbegesellschaft, verlässliche Gemeinschaft und echtes Heimatgefühl.

Immer mehr Menschen vermissen verbindliche Zugehörigkeit und verlässliche Gemeinschaft und suchen nach einem echten Heimatgefühl. Sie entdecken dabei alte Traditionen neu und entwickeln sie weiter. Diesen Trend beobachten und untersuchen Brauchtumsforscher und Soziologen in ganz Deutschland. In ihren Studien erweisen sich gerade Menschen zwischen 14-29 Jahren als erstaunlich konservativ in ihren Wertvorstellungen, auch wenn ihr Lebensstil das nicht auf den ersten Blick verrät. Immer mehr Menschen identifizieren sich mit dieser neuen Bewegung: Offenbar braucht gerade die Gesellschaft im 21. Jahrhundert den Kitt von Brauchtum und Dialekt, um Zusammengehörigkeitsgefühle neu aufleben zu lassen. Darin spiegelt sich aber auch ein scheinbar paradoxes Phänomen, dem die GKG nachgeht: Gerade in zeitgemäßer Form erfüllen Traditionen das wachsende Bedürfnis junger Menschen nach Individualität und authentischem Lebensstil.

Die Gibber Kerbegesellschaft geht der Frage nach, was Menschen in neu auflebenden Traditionen suchen. Die Geschichte zeigt, wie individuell Tradition heute verstanden und gelebt wird und welches gemeinsame Bedürfnis nach Identität dabei die treibende und verbindende Kraft in der Gesellschaft darstellt. Brauchtumsforscher und Soziologen erklären die Bedeutung dieses Trends zu Traditionen für die Gesellschaft und geben einen Ausblick auf die künftige Entwicklung eines neuen kulturellen Phänomens: Traditionen in zeitgemäßer Form und Brauchtum in der modernen Welt!

Die Gibber Tracht!

Der Gibber Kittel, das traditionelle Kleidungsstück der altdeutschen Gesellschaft Mitte des 18 Jahrhunderts.
Früher auch Blauhemd genannt ist das Kleidungsstück heute zum Kultgegenstand für die Gibber Kerbegesellschaft geworden.
Als 1832 in England die erste mechanische Webmaschine für Baumwolle erfunden worden und bald darauf mechanisch hergestellte Webwaren auch in Deutschland den Markt überschwemmten, gab es kein Halten mehr, alles kaufte die günstigeren Baumwollsachen.  Auch das Bauernhemd, oder auch Blauhemd und Bauernkittel genannt, ist eine Folge dieser Baumwollexplosion. Es ist ohne das feste, blaue Baumwolltuch nicht zu denken. Das Bauernhemd soll vom Elsaß zu uns gekommen sein, ist aber auch in anderen europäischen Ländern zu Hause. In Württemberg und den einstigen reichsstädtischen ulmischen Dörfern hat es sich fest eingebürgert. Besonders in evangelischen Gemeinden, obwohl gelegentlich auch ein Katholik ein Bauernhemd getragen hat. Sehr schnell kam es zu speziellen Ausformungen innerhalb einzelner Orte: hier wurde es länger, dort kürzer getragen, mal war die Achselstickerei weiß, mal schwarz oder rot. Diese Verzierung wurde ursprünglich mit der Hand, später dann mit einem besonderen Kurbelmaschinchen angebracht, meistens zeigte sie eine Art Eichelmuster. Als der Bauernkittel 1830 in unserem Beobachtungsgebiet auftauchte, muss es noch andere Arten der Ausschmückung mit Litzen und Borten gegeben haben. Bauern und Weber trugen das Hemd, meist mit einem schwarzen Weber-, Deckel- (Ballonkappe) oder Zipfelkäpple, aber hauptsächlich als Werktagskleidung. Nie wäre man damit in die Kirche gegangen.

Ein „Blauhemmed“ sei, so sagen die alten Bauern, ein geschicktes Stück. Man könne es viermal anziehen, und es sei jeweils frisch: Zunächst tauscht man Vorder- und Rückseite, was der rechteckige Schnitt erlaubt, und am dritten Tag dreht man das ganze Hemd um und kann es noch zweimal tragen. Ganz alte Blauhemden, die schon geflickt sind, zieht man dann nur noch zum Mistführen an, während die Neugekauften auch einmal am Sonntagmorgen getragen wurden. Es gibt nur noch wenige Adressen bei denen der Bauernkittel erworben werden kann. Wir, die Gibber Kerbegesellschaft haben nur die Möglichkeit über ansässige Schneider, den Stoff anzuliefern (Gmindner Halblinnen) und auf Maß anfertigen zu lassen. Die Litzenaufbringung hat ihren Ursprung in Oberhessen. Nach deren Vorlage wird bis heute noch diese Borte angebracht.