historie

Auf dem Festplatz wurden mehrere private Wiesen angepachtet, da die Anpachtung städtischerwiesen zu teuer war, und außerdem noch eine Kaution von 500,00 Mark hinterlegt werden sollte. Als Festmusik wurde die Kapelle Hülpüsch verpflichtet. Mit Erfolg beteiligte sich der Verein an Jubiläumsfestzügen des Gesangvereines Fidelio und des Männergesangsvereines 1841.

Innerhalb des Vereines besteht eine Sterbekasse, in welche jedes Mitglied Beiträge einzahlt. Diese werden beim Ableben eines Mitglieds an die Hinterbliebenen als Beihilfe ausgezahlt. Verantwortlich für diese Sterbekasse ist Franz Koch.

Mit viel Mühe und Arbeit wurde die Kerb 1921 vorbereitet. So wurde zur Ausschmückung von Straßen und Häusern aus dem Wald Birkenlaub geholt. Für die Transporte zeichnete sich Fritz Schwalbach aus. Die Kerb 1921 fand am 3. und 4. Juli statt. Sie begann am 3. Juli mit einem musikalischen Weckruf durch die Straßen von Biebrich. Der Festzug am Nachmittag wurde unter dem Motto "Die vier Jahreszeiten" gestartet. Zahlreiche Zuschauer spendeten den vielen Gruppen und Wagen reichhaltigen Beifall. Nach dem Festzug wurde die Kerb durch die Kerbemädchen und Kerbeborsch auf dem Tanzboden im Freien mit einer Polonaise eingeleitet. Danach entwickelte sich ein großes Volksfest, welches bis in die späte Nacht hinein anhielt. Am Montag, den 4. Juli, morgens um 10.00 Uhr wurde ein gemütliches Frühschoppenkonzert veranstaltet. Ein Umzug am Nachmittag mit anschließender Kinderbelustigung, welches von Kerbeborsch David eingeleitet wurde, schloß sich daran an. Mit Musik und Tanz klang die Kerb aus. Nach der Kerb fanden wie alljährlich eine Familienfeier, eine Weihnachtsfeier und eine Fastnachtsveranstaltung statt. Auch diese Veranstaltungen nahmen einen sehr schönen Verlauf.

1924: Gibber Fahne und Kerbeborsch beim Festzug durch Biebrich.